Bericht Juniorinnen U16

Nach dem Turniersieg in Rothrist gingen unsere Juniorinnen U16 voll motiviert in das erste Spiel der Meisterschaft gegen den HV Suhrental. Zu viele kleine Fehler und vergebene Chancen führten zu einer unnötigen Niederlage. Auch im zweiten Spiel in Oensingen war ein kleines Kader am Werk, zeigte gute Ansätze und musste letztlich aber wieder als Verliererin vom Feld.

Mit der Ergänzung im Trainerinnenteam konnten organisatorisch die Aufgaben wieder besser verteilt werden, so dass nicht mehr die ganze Last auf einer Trainerin lag. Bereits im ersten Spiel zuhause gegen den haushohen Favoriten aus Köniz zeigten sich erste Erfolge. Nach einer starken ersten Halbzeit gingen unsere Mädchen mit einem 6:6 in die Pause und konnten hoch erhobenen Hauptes die 2. Halbzeit antreten. Hier fehlten am Schluss etwas die Kräfte, der Gegner war zu ausgeglichen auf allen Positionen und das Spiel ging am Ende zu hoch verloren. Die weiteren Spiele in Thun und zuhause gegen Aareland waren ein Spiegelbild der ersten 3 Partien. Lange konnte man mithalten, um am Ende mangels Chancenauswertung und fehlender Kraft aufgrund des kleinen Kaders mit leeren Händen da zu stehen.

Im letzten Spiel in Münsingen konnte dann endlich der erste, wohlverdiente Sieg geholt werden und es bleibt die Erkenntnis: Das Kader ist sehr klein, die Trainingsgestaltung durch (zu) viele Absenzen nicht immer optimal und nur mit einer 100-prozentigen Leistung über 60 Minuten wollte man in der Rückrunde Punkte erspielen.

Aufgrund weiterer Abgänge wurde das Kader Anfang 2018 zur Rückrunde hin noch schmaler und wir mussten frühzeitig auf unsere jungen U13 und U11 Juniorinnen zurückgreifen, um die Meisterschaft ohne Forfait-Niederlagen zu Ende zu bringen. Das Ziel wurde als revidiert, Erweiterung des Kaders und Integration der jungen Spielerinnen lautete das Motto, die Resultate wurden absolut zweitrangig. Obwohl einige Spiele hoch verloren wurden darf man durchaus zufrieden sein mit den gezeigten Resultaten. Die jungen Spielerinnen zeigten gute Leistungen und gaben, obwohl körperlich unterlegen, ihr Bestes. Immer wieder schaute man erstaunt auf den Platz, mit welcher Unerschrockenheit und Einsatz unser Team ans Werk ging und so bis zum Saisonende 3 Siege erkämpfen konnte.

Für die nächste Saison wird das Team ein neues Gesicht erhalten, da wir die jungen Spielerinnen ihrem Alter Gerecht bei den U14 melden. Einige Abgänge altersbedingt werden kompensiert mit vielen neuen Spielerinnen, die teilweise in der Rückrunde bereits Meisterschafts-Luft schnuppern durften. Auch das Trainerteam ist zur Hälfte neu, der Abgang von Denise konnte mit der Zusage von Raul kompensiert werden und so steht eine neue, ungewisse Saison vor uns. Die ersten Trainings haben es bereits gezeigt, die Herausforderung mit dem starken Altersunterschied ist gross, macht aber allen Beteiligten auch Spass. Das ist es doch, was uns auszeichnet, mit allen neuen Herausforderungen umgehen, sie annehmen und das Beste für unsere Jungen herausholen.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine tolle Saison, viele begeisterte Handballerinnen und weitere Fortschritte für alle.

Pesche Göbel, Verantwortlicher Frauenhandball