Bericht Juniorinnen U14

Das Wichtigste soll am Anfang stehen, dieses Team inklusive Trainerinnen und Trainer macht einfach Freude. Am Anfang waren wir alle unsicher, wie weit die teils sehr jungen und unerfahrenen Handballerinnen bereits sind. Setzt es eine Kanterniederlage nach der anderen ab? Wie gehen wir alle damit um?

Im ersten Spiel wurden dann unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt, gegen die SG Kriens Borba-Horw setzte es eine deutliche und klare Niederlage ab. Aber bereits hier durfte man Fortschritte feststellen, 25 Tore wurden geschossen und bis zum Schluss kämpften alle tapfer mit. Bereits im 2. Spiel gegen Zofingen konnten unsere Mädchen dank einer engagierten Leistung den ersten Erfolg einfahren und damit positive Energien freisetzen. Immer wieder zeigten die Juniorinnen ihre guten Ansätze und überzeugten auch gegen starke und körperlich überlegene Gegner. Am Ende durfte man mit einem Heimsieg gegen Thun die Vorrunde auf dem grossartigen 6. Platz abschliessen und in die wohlverdiente Winterpause gehen.

Die Rückrunde begann mit 3 Punkten aus den ersten 3 Spielen gegen Malters, Emmen und Willisau. Vor allem gegen Willisau wurde die körperliche Unterlegenheit deutlich, was aber mit Kampfkraft und Talent so gut als möglich wett gemacht wurde. Auch in den kommenden Spielen wechselten Licht und Schatten öfters ab. Auf eine schwache erste Halbzeit in Nottwil folgte eine 2. Halbzeit zum Staunen und anschliessend 2 gewonnene Spiele gegen Zofingen und Emmen. So dürfen wir zweifellos zufrieden sein mit der Entwicklung, konnten doch vor allem die jüngeren Spielerinnen immer wieder zeigen, was wir noch zu erwarten haben. Der absolute Höhepunkt der Saison war sicherlich der Cupfinal in Frick. Gegen einen starken Gegner aus der Interklasse zeigten unsere Juniorinnen eine tolle Leistung, kämpften bis zum Umfallen und holten trotz Niederlage eine verdiente Silbermedaille. Mit dem Abgang der älteren Spielerinnen bietet sich in der kommenden Saison ein verändertes, verjüngtes Bild, was aber keineswegs Grund zur Sorge geben muss. Die Mannschaft wird ihren Weg gehen, weitere junge Spielerinnen werden eingebaut und so dürfen wir uns wieder auf eine tolle Saison mit unseren Mädels freuen.

Peter Göbel, Verantwortlicher Frauenhandball