Jahresberichte 2017/18

Handballerisch läuft es in unserer SG momentan sehr gut, Erfolge an allen Fronten sind zu verzeichnen. Vor allem der Wiederaufstieg unserer Herren 1 stimmt mich glücklich, da wir so unseren jungen Spielern eine gute Perspektive für die Zukunft geben können. Da sind vor allem unsere U15 zu nennen, die die Rückrunde ohne Niederlage überstanden und so gut gerüstete in das Abenteuer U17 für die kommende Saison steigen können. Aber auch bei den Jüngeren, U13 und U11 sind grosse Fortschritte zu erkennen, was vor allem der guten und intensiven Arbeit der Trainerinnen zu verdanken ist. Bei den Frauen sieht es nicht weniger gut aus, die Frauen 1 schafften die Finalrunde in der sie bis zuletzt gar auf die Aufstiegsspiele hoffen konnten und unsere Frauen 2 mussten sportlich keine einzige Niederlage einstecken, nur ein ärgerliches Forfait trübte die Bilanz. Bei den Juniorinnen war in der Rückrunde der Altersunterschied deutlich zu spüren, aber auch hier konnten Fortschritte und einzelne Erfolge erzielt werden. Also alles in allem: Sportlich ein sehr erfolgreiches Jahr.
Ein weiteres Indiz für unsere insgesamt gute Vereinsarbeit ist die Tatsache, dass wir sportlich sehr wenige Abgänge zu verzeichnen haben, ja im Gegenteil, immer wieder kehren Spielerinnen und Spieler zu uns zurück, weil sie sich wohl und aufgenommen fühlen bei uns. Dies ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Punkt unserer Arbeit, den wir hervorragend erledigen: Die Mitglieder ernst nehmen, allen die gleiche Chance bieten und ehrlich und mit viel Elan unsere Arbeit verrichten. Unabhängig von Geschlecht, Religion und Herkunft bieten wir allen Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, Handball zu spielen.
Organisatorisch gibt es in naher Zukunft einige Herausforderungen, die auf uns zu kommen. Der Live-Ticker, der ab der 2. Liga Herren und in naher Zukunft für alle Ligen eingeführt wird fordert eine Erweiterung unserer Infrastruktur und zusätzliche ehrenamtliche Arbeit während den Spielen. Hier zeigt sich leider einmal mehr, dass unser Verband keine Rücksicht auf die Vereine nimmt bei der Durchsetzung sinnvoller und sinnloser Erweiterungen. Was mich persönlich viel mehr beschäftigt ist die Entwicklung im Schiedsrichterwesen. Erstmals in der Geschichte unserer Vereine werden wir in der Saison 18/19 keinen Schiedsrichter mehr stellen und mit Ergänzungsleistungen in der Höhe von mehreren tausend Franken rechnen müssen. Auf die Dauer kann das nicht gut gehen, wir müssen uns wieder stark der Rekrutierung von Schiedsrichtern widmen. Hier sind wir alle gefordert, diese Situation so schnell als möglich in den Griff zu bekommen.
Gemeinsam können wir auch das schaffen, um unsere guten Strukturen nicht durch finanzielle Abgeltungen zu gefährden. Also los SG, Ideen sammeln, anpacken und weiter zeigen, dass wir gewillt sind, alle Herausforderungen zu meistern.
Präsident HV Rothrist und Vorstandsmitglied SG AOR

Peter Göbel