Damen 1

Klein, aber fein. So darf man das Kader der Frauen 1 für die kommende Saison bezeichnen. Abgänge, Verletzungen und sonstige Absenzen beeinträchtigten die Kaderbildung stark. Dank unseren tollen Juniorinnen und der sehr grossen Zuverlässigkeit des bestehenden Kaders ist mir aber nicht bange, dass wir eine tolle Saison spielen werden. Sicherlich wird es das eine oder andere Mal schwierig, vor allem nach der starken Gruppenzuteilung für die Qualifikationsphase. Mit Olten (Absteiger 1. Liga), Münsingen (2. in unserer Gruppe Vorsaison), Thun (hat eine SPL- und ein 1. Liga –Team im Rücken) und Willisau (hat ein 1. Liga –Team im Rücken) sind vier starke Mannschaften in unserer Gruppe, die um die beiden ersten Plätze kämpfen, welche für die Aufstiegsrunde berechtigen. Es ist klar unser Ziel, einen dieser Plätz zu erreichen, doch wollen wir gleichzeitig die jungen Spielerinnen an den höheren Rhythmus gewöhnen und so unser Kader auf eine breitere Basis stellen.

Mit diesem Kader haben wir am 9.  Mai begonnen zu trainieren mit 2 Trainingseinheiten pro Woche. Auch wenn wir aufgrund von Ferien und berufliche Absenzen nicht immer ein Riesenkader hatten, konnten wir durchtrainieren, auch während den Sommerferien. Besonderen Spass machten auch die Spieleinheiten am Donnerstag mit unseren Frauen 2, die eine willkomene Abwechslung boten. So konnten wir Kondition, Technik und Wurftraining trainieren und sind gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Es gilt nun, weiter hart zu arbeiten und an der Taktik im Angriff und Abwehr zu feilen. Mit dem Trainingsweekend, dem Turnier in Rothrist und weiteren motivierten Trainingseinheiten werden wir gut gerüstet in den Saisonstart am 16. September steigen, gegen den Gruppenfavoriten HV Olten in Aarburg. Ich freue mich auf die Herausforderungen mit dem tollen Team und bedanke mich ganz herzlich bei Marcel Portmann für die  Unterstützung während meinen Abwesenheiten. Wenn wir beide mal nicht konnten, so bestritt das Team die Trainings selbstständig in der Halle oder eroberte mehrmals das 1000er Stägli. Das zeigt den besonderen Charakter dieser Frauen, wie gesagt: Klein, aber fein ist unser Kader.

Pesche Göbel